Richtig Händewaschen – so geht’s

Ihr braucht Wasser, Seife, ein Handtuch und etwas Zeit

Händewaschen kann doch jeder, oder? Leider nicht. Umfragen zeigen: Viele von uns waschen sich die Hände zu kurz, um krankmachende Keime wirksam loszuwerden. Aber keine Sorge, ihr habt ja mich. Ich zeig euch, wie's richtig geht.

Mein erster Tipp lautet: Nehmt euch Zeit. Mit husch, husch kommen wir beim Händewaschen nicht weiter. Wir wollen am Ende ja so wenig krankmachende Keime an den Händen haben wie möglich. Daher ist meine Empfehlung: Nehmt euch Zeit für richtiges Händewaschen! Gründliches Händewaschen entfernt krankmachende Keime von den Händen und senkt nicht nur das Risiko, selbst zu erkranken – wir geben auch weniger Keime an andere weiter. Ich finde, das ist die Zeit auf jeden Fall wert!

Mit Seife, oder ohne?

Die Waschsubstanzen in der Seife lösen Schmutz und Mikroorganismen (ihr wisst schon, diese wirklich kleinen Lebewesen, die man nur unter dem Mikroskop sehen kann) von der Haut ab. Deshalb ist Händewaschen mit Seife immer wirksamer als ohne. Zumal wir automatisch gründlicher waschen, wenn Seife im Spiel ist. Ist gerade keine Seife da, dann ist es besser, die Hände nur mit Wasser gründlich abzuspülen, als sie überhaupt nicht zu waschen. Ein paar krankmachende Keime erwischt ihr so auf jeden Fall.

Abtrocknen nicht vergessen

Wenn ihr denkt, ihr seid jetzt aus dem Schneider, habt ihr euch zu früh gefreut. Ganz wichtig ist nach dem Abspülen der Seife auch das gründliche Abtrocknen der Hände. Warum? Weil sich viele Keime in einer feuchten Umgebung besonders wohlfühlen und gut vermehren können. Vor allem auf öffentlichen Toiletten sind Einmalhandtücher sehr gut geeignet. Hände mögen es auch, gepflegt zu werden: Das Eincremen nach dem Händewaschen hilft, die Hände gesund zu halten.  

Weitere Informationen findet ihr auch auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Thema Infektionsschutz